TCVM - TRADITIONELLE CHINESISCHE VETERINÄRMEDIZIN

 

CHIROPRAKTIK PFERD & KLEINTIER

 

PFERDEOSTEOPATHIE

 

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PFERDEZAHNBEHANDLUNGEN

 

MANUELLE LYMPHDRAINAGE

 
Das Lymphgefäßsystem durchzieht den Körper wie das Blutgefäßsystem, jedoch bildet es wie dieses keinen Kreislauf, sondern beginnt blind in der Peripherie mit der Lymphkapillare und endet letztendlich im Blutkreislauf.
 
Zu den wesentlichsten Aufgaben der Lymphgefäße gehört der Abtransport lymphpflichtiger Lasten (Zellen, Eiweiße, Wasser, Fette aus dem Darm,…) aus dem Gewebe in den venösen Teil des Blutkreislaufes. Von dort gelangen die Stoffe zu den entsprechenden Organen, um dort abgebaut oder ausgeschieden zu werden.
 
Körperliche Bewegung (muskuläre Aktivität) und Manuelle Lymphdrainage fördern diesen Pumpmechanismus.
 
Bei Störungen im Lymphgefäßsystem oder im Venensystem kommt der Mechanismus aus seinem Gleichgewicht und es kommt zu einer pathologischen Flüssigkeitsansammlung im Gewebe. Man spricht von einem ÖDEM. Dieses nehmen wir als Schwellung eines Körperteils wahr.
 
Was heißt Manuelle Lymphdrainage? Wirkung?
Bei der Manuelle Lymphdrainage wird durch bestimmte manuelle Grifftechniken der Druck im Gewebe erhöht und dadurch die Pumpleistung der Lymphkapillaren gesteigert. Somit kann deutlich mehr Flüssigkeit (Lymphe) aus dem Gewebe abtransportiert werden und das Ödem geht zurück.
Weitere Wirkungen bei:
  • Verspannungen: setzt den Tonus (Spannungszustand) der Muskulatur herab
  • Muskelatrophien: stärkt Milchsäureabbau und beschleunigt somit die Muskelregeneration und den Muskelaufbau
  • Schmerzen: schmerzlindernd
  • Nervosität: sympathikolytisch (hemmt den Teil des vegetativen Nervensystems, der für Aufregung zuständig ist, d.h. das Pferd wird ruhiger)
  • Kolikanfälligkeit: fördert die Darmtätigkeit
  • Immunabwehr wird gesteigert
 
Wann ist Manuelle Lymphdrainage sinnvoll?
Zur unterstützenden Therapie nach/bei:
  • Verletzungen, Operationen
  • Durchblutungsstörungen der Extremitäten
  • Kreislaufbedingten oder orthostatischen Ödemen (= durch Inaktivität bedingte Stauungsödem, nach Stehphasen)
  • Antiseptische Entzündungen
  • Chronische Entzündung der Ohrspeicheldrüse, Lymphknotenschwellungen
  • Sehnenscheidenentzündungen, Hufrehe, Hufrollenerkrankungen, Arthrosen, Schale, Spat, Gallen,…
  • Narbenbehandlung
  • Prophylaxe
  • Sportphysiotherapie
 
Wann darf nicht gelympht werden?
  • Herzinsuffizienz!!!
  • Akute Entzündungen (Bakterien, Viren, Toxine)
  • Akute Thromben (Gefahr einer Embolie)
  • Bösartige Tumore
 
Somit wird deutlich, dass Lymphdrainage nur nach tierärztlicher Untersuchung und Therapie angewendet werden darf!
 

AUSSTELLUNG VON PFERDEPÄSSEN UND MIKROCHIPKENNZEICHNUNG

 
In der neuen Richtlinie der EU wird festgelegt:
(Entscheidung 2000/68/EG vom 22.12.1999 zur Änderung der Entscheidung 93/623/EWG):
 
Ab dem 01.07.2000 muss jedes Pferd, das seinen Stallbereich, die Anlage oder den Bauernhof verlässt und an einen anderen Ort gebracht wird – egal ob es geritten, gefahren oder transportiert wird – einen Equidenpass besitzen.
 
Weiters muss laut EU Verordnung 504/2008 ab 01.07.2009 jedes Pferd, für das ein Pferdepass ausgestellt wird, mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden.
 

 

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